KVB-Preiserhöhung: 12 Prozent für Arme
Verfasst von cers am Januar 1, 2008
Der Kölner Erwerbslosenverein „Die KEAs e.V.“ teilt mit, dass die zum 01. Januar in Kraft getretene Preiserhöhung bei der KVB für KölnPass-Inhaber fast dreimal so hoch ausfällt, wie die offiziell angekündigte durchschnittliche Preiserhöhung.
So erhöht sich der Preis für ein JobTicket der Kategorie 1 um 1,20 Euro pro Monat ( von 39,00 auf 40,20) während der Preis für das Monatsticket KölnPass um satte 3,00 Euro steigt. Dies entspricht einer Preissteigerung von 12 Prozent.
Während die allgemeine Erhöhung der Fahrpreise durch die CDU-dominierte Zweckverbandsversammlung am 11. Oktober 2007 beschlossen wurde, hat die KVB über die Preise bei den KölnPass-Tickets die alleinige Entscheidungshoheit. Der Aufsichtsrat der KVB AG ist ein kommunalpolitisch besetztes Gremium, welches die Entscheidungen trifft.
„Die KEAs e.V.“ fordert daher die Kommunalpolitiker und an deren Spitze Sozialdezernentin Frau Bredehorst dazu auf, alles daran zu setzen diese Entscheidung rückgängig zu machen.
Gleichzeitig fordert der „Die KEAs e.V.“ die Einführung von preisreduzierten Einzel- und Wochenkarten für KölnPass-Inhaber.
„Die KEAs e.V.“ weist darauf hin, dass im ALG II-Betrag, welcher im Juli 2007 um lediglich 0,58 Prozent angehoben wurde, nur rund 20,00 Euro monatlich für den Nahverkehr vorgesehen sind.
Januar 1, 2008 um 9:52 Uhr nachmittags
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